Ski Mieten in der Schweiz – Finde die passende Ausrüstung 2020

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Ski Mieten Schweiiz

Du planst einen Winterurlaub in der Schweiz, möchtest aber nicht extra eine Skiausrüstung kaufen oder deine eigene mitschleppen? Kein Problem, denn mittlerweile gibt es in jedem Skigebiet in der Schweiz genügend Anbieter, die einen Skiverleih betreiben, wo du dir Ski aller Modelle und Preisklassen ausleihen kannst, ob Ski Alpin, Ski Nordisch oder Snowboards. Aber wie findest du das beste Ski Equipment, das optimal zu dir und deinen Fahrkenntnissen passt? Und was gibt es sonst noch beim Ski Mieten zu beachten?

Richtlinien für die optimalen Ski

Grob gesagt: Je kürzer die Ski, desto leichter sind sie zu fahren!

Für Anfänger und Pistenneulinge sind deshalb beim Ski Ausleihen All Mountain Ski oder Allround Carver/Easy Carver empfehlenswert, die bis zur Brust oder bis zur Schulter reichen. Skilängen unterhalb der Brust sind für Anfänger und Neulinge nicht empfehlenswert, da sonst die Stabilität zu gering ist. Die Ski sollten außerdem weich im Aufbau sein. Die geeigneten Pisten für Anfänger sind mit den Farben Blau und Rot markiert.

Erfahrene und Fortgeschrittene wählen beim Ski Mieten am besten All Mountain Ski oder Allround Carver/Easy Carver aus, die entweder bis zur Schulter, bis zum Kinn oder bis zum Nasenspitze reichen. Das empfohlene Material der Ski ist weich bis mittel. Die idealen Pisten für Erfahrene und Fortgeschrittene sind ebenfalls die blauen und roten Abfahrten.

Sportliche Skiprofis und Rennfahrer greifen zu All Mountain Ski, Allround Carver, Freeride Ski oder Race Carver, die bis zur Nasenspitze oder sogar bis zum Scheitel reichen, außer du hast eine Slalom-Abfahrt geplant, dann solltest du dir kürzere Ski mit Kinnlänge, beim Riesenslalom wiederum mit Scheitellänge ausleihen. Der Aufbau der Ski für Profis ist hart und die idealen Pisten sind rot und schwarz markiert. Da sportliche Profis ohnehin genügend Ausdauer, Kraft, Technik und Kondition besitzen, können sie frei zwischen beliebigen Skilängen wählen.

Empfehlung:

Körpergröße                    Skilänge

160 cm                            150 cm

170 cm                            160 cm

180 cm                            165 cm

190 cm                            165 cm

200 cm                            170 cm

Das sind allerdings nur grobe Richtlinien, denn, um beim Ski Mieten das perfekte Equipment zu finden, sind ebenso Gewicht, Alter und Geschlecht ausschlaggebend. Ein weiterer Faktor für deine Sicherheit auf zwei Brettern ist die Taillierung und der Radius der Ski. Mit der Taillierung ist die Breite der Ski unterhalb der Bindung gemeint. Je stärker die Taillierung, desto kleinere Radien kannst du fahren. Bei einem Radius von 14 Metern ist es dir ebenfalls möglich, engere Kurven zu fahren, während ein 18 Meter Radius ausladendere Kurven ermöglicht.

Auch die Schneeverhältnisse sind ein entscheidender Faktor für die Länge der Ski. Fährst du zwischen Dezember und Februar zum Winterurlaub in die Schweiz, ist der Schnee meistens härter und teilweise sogar eisig – mit längeren Schneebrettern findest du bei diesen Verhältnissen die richtige Stabilität. Im April und Mai, wenn die Frühlingssonne die Schneemassen aufweicht, sollte deine Wahl auf kürzere Ski fallen, denn im weichen Firnschnee fährst du dann kräfteschonender.

Die Richtlinien, die dir beim Ski Ausleihen helfen, sind auch die richtigen für das Ausleihen von Snowboards. Es ist ratsam, wenn du dir beim Ski Ausleihen in der Schweiz gleich einen Experten vor Ort zu Rate ziehst, der dich bei der richtigen Wahl unterstützt.

Wie groß sollten die Ski Stöcke sein?

Auch die Ski Stöcke sind beim Ski Mieten in der Schweiz ein entscheidender Faktor für sicheres Fahrverhalten auf der Piste. Ähnlich wie beim Ski Ausleihen hängt auch die Wahl der Stöcke von den Gegebenheiten vor Ort und dem eigenen Fahrvorlieben ab. Skirennfahrer im Riesenslalom können sich mit längeren Stöcken sowohl am Start als auch in den Kurven besser abstützen, während Freerider auf buckeligen Pisten mit kürzeren Stöcken mehr Fahrspaß genießen. Also wählen jene, die schnell unterwegs sein möchten und sich deshalb oft mit den Armen anschieben, längere Alpinstöcke. Immer beliebter werden die sogenannten Teleskop-Stöcke, die individuell auf die jeweiligen Verhältnisse angepasst werden können. Diese sind auch beliebt bei Tourengängern und Freeridern.

Wieder sind bei der Wahl der passenden Ski Stöcke beim Ski Mieten deine Körpergröße, aber auch deine Beinlänge, das Fahrkönnen und deine persönliche Vorliebe ausschlaggebend. Es gibt zwar eine wunderschöne Formel, mit der man die optimale Länge von Ski Stöcken berechnen kann (Körpergröße in cm x 0,7 = Länge des Skistocks in cm), aber die folgende Tabelle kann ebenfalls als Empfehlung dienen.

 

Empfehlung:

Körpergröße                    Skilänge

155 bis 161 cm                    110 cm

162 bis 168 cm                    115 cm

169 bis 175 cm                    120 cm

176 bis 182 cm                    125 cm

183 bis 189 cm                    130 cm

190 bis 196 cm                    135 cm

über 186 cm                         140 cm

Freerider können von diesen Längen-Empfehlungen noch einmal etwa 5 cm abziehen. In einem Snowpark gehören sogar eher nur die 1-Meter Ski Stöcke zur Standartausrüstung.

Für die richtige Wahl der Größe der Ski Stöcke gibt es auch einen einfachen Praxistest, bei dem du aber deine Ski Ausrüstung mit Ski Schuhen und Ski bereits tragen solltest: Dabei drehst du den Ski Stock um, sodass der Griff den Boden berührt. Dann nimmst du den Ski Stock unterhalb des sogenannten Tellers in die Hand (der Teil oberhalb des Tellers versinkt ohnehin im Schnee und wird deshalb für die optimale Länge der Ski Stöcke nicht mitgerechnet). Wenn sich dann ein unverkrampfter rechter Winkel in deinem Arm bildet, hast du die idealen Ski Stöcke gefunden. Probier ruhig einmal auch kürzere und längere Ski Stöcke beim Skiverleih in der Schweiz aus, dann wirst du gleich den Unterschied merken.

Gute Ski Stöcke verfügen außerdem über einen ergonomischen Griff, das Rohmaterial sollte gleichzeitig leicht und stabil sein – meistens wird Aluminium verwendet. Profis fahren mit den härteren Carbon-Ski Stöcken und mit Teleskop-Ski Stöcken aus Titanal, die auch bei kalten Temperaturen ein rasches Verstellen der Länge ermöglichen.

Wie sieht es mit der Ski Bindung aus?

Die Bindung der Ski ist ein wesentlicher Sicherheitsfaktor. Du kannst dir natürlich beim Ski Ausleihen deine Bindung auch selber einstellen, aber es ist ratsam, das den Profis vom Skiverleih in der Schweiz zu überlassen. Die Fachleute vom Skiverleih verfügen über ein genormtes Prüfgerät, mit dem sie testen können, wann die Ski Bindung auslöst. Dabei ist der sogenannte Z-Wert ausschlaggebend, der aussagt, mit welcher Kraft auf die Bindung eingewirkt werden muss, damit diese den Schuh freigibt. Das ist deshalb wichtig, weil bei einem Sturz die Verletzungsgefahr geringer ist, wenn sich der Ski Schuh rechtzeitig löst. Im Gegenzug darf der Ski Schuh nicht zu locker eingespannt sein, damit die Ski Bindung nicht schon in einer schärferen Kurve aufgibt. Je höher also dieser Z-Wert ist, desto später gibt die Ski Bindung den Ski Schuh frei. Der Z-Wert wird beim Ski Mieten wiederum vom Experten auf dein Alter, Gewicht, Geschlecht, Körpergröße, auch Sohlenlänge, Anpressdruck (= die Kraft, durch die der Schuh in die Bindung gedrückt wird) und Fahrkönnen abgestimmt. Möchtest du die Ski Bindung lieber selber einstellen, findest du hier eine übersichtliche Z-Wert-Tabelle (https://www.fischersports.com/de_de/ratgeber/skibindung-einstellen)

Last but not least: Die passenden Ski Schuhe

Natürlich sind beim Ski Ausleihen in der Schweiz auch die passenden Ski Schuhe von wesentlicher Bedeutung, immerhin sollen diese bequem sein, dein Fuß sollte auf keinen Fall im Schuh hin und her rutschen (viele Ski Anfänger oder Hobby Skifahrer machen den Fehler, zu große Schuhe zu kaufen), und der Ski Schuh sollte auch nach mehreren Abfahrten keine Schmerzen verursachen. Mittelfuß und Ferse müssen fest im Ski Schuh sitzen. Im Endeffekt entscheidet dein Fuß bereits nach kurzer Zeit beim Anprobieren eines Ski Schuhs, ob er komfortabel ist oder nicht. Optische Aspekte sollten dabei außer acht gelassen werden, denn vor allem sollte das Schuh Equipment angenehm zu tragen und warm sein. Deshalb ist es beim Ski Mieten ratsam, immer mehrere Modelle zu testen.

Eine gute Richtlinie, um den perfekten Ski Schuh für dein individuelles Fahrverhalten zu finden, ist der sogenannte Flex-Wert. Dieser auch als Flex-Index bezeichnete Wert gibt an, wie steif die Schale des Ski Schuhs ist – je höher der Wert, desto härter die Schale. Ski Rennfahrer achten auf einen hohen Flex-Wert, denn eine steife Schale ermöglicht eine höhere Kraftübertragung und damit gleichzeitig ein höheres Tempo. Für Ski Anfänger ist hingegen ein niedriger Flex-Wert von Vorteil, der mehr Freiheit im Sprunggelenk ermöglicht. Das gleiche gilt für die Leistenweite (= die breiteste Stelle am Vorfuß) des Ski Schuhs: Je breiter die Leistenweite, desto komfortabler ist der Ski Schuh. Rennfahrer nutzen eine schmale Leistenweite.

Für die Größe der Ski Schuhe ist der sogenannte Mondpoint (auch kurz Mond oder MP genannt) ausschlaggebend. Das ist ein Schuhgrößensystem, bei dem nicht nur die Größe der Füße, sondern auch die Breite mitberechnet wird. Nach dem Ermitteln deiner Fußlänge (von der Ferse bis zur Spitze des großen Zehs) rechnest du 0,5 Millimeter hinzu und erhältst damit den passenden Mondpoint. Unter diesem Link findest du einen praktischen Mondpoint-Umrechner, der deine Schuhgröße in Mondpoint-Millimeter angibt (https://www.smart-rechner.de/schuhgroessen/ratgeber/mondopoint_schuhgroessen.php)

Empfehlung:

Schuhgröße   Fußlänge                Mondpoint

38                          24 cm                     240 mm

39                           25 cm                     250 mm

40                           25,35 cm                255 mm

41                           26 cm                     260 mm

42                           26,70 cm                265 mm

43                           27,35 cm                275 mm

44                           28 cm                     280 mm

Ein einfacher Test beim Anprobieren der Ski Schuhe hilft dir zu entscheiden, welcher Ski Schuh vom Skiverleih der beste für dich ist: Stell deine Füße schulterbreit auf den Boden, neige den Oberkörper dann in alle Richtungen, ohne dass die Fersen je nach oben rutschen. Verspürst du dabei keinerlei Schmerzen, sitzt der Fuß aber auch nicht zu locker im Ski Schuh und genießt du ein angenehmes Gefühl in den Füßen, dann hast du den richtigen Ski Schuh gefunden!

Ist eine Ski Versicherung beim Ski Mieten notwendig?

Oft wird beim Ski Ausleihen in der Schweiz von den Mitarbeitern eine eigene Ski Versicherung empfohlen, die Ski Diebstahl und Bruch abdecken soll. Die Meinung der Versicherungsexperten geht allerdings weit auseinander, wenn es um dieses Thema geht. Im Grunde kommt ein Ski Diebstahl direkt auf der Piste eher selten vor und auch wenn du deine Ski vor einer Almhütte abstellst, wird diese kaum jemand mitnehmen – schließlich sind die meisten Anwesenden selbst mit Ski unterwegs und es ist schon etwas auffallend, wenn jemand mit zwei paar Ski den Abhang hinunter fährt. Die Zahl der Ski Diebstähle ist in den letzten Jahren sogar rückläufig.

Auch ein Bruch der Ski kommt so gut wie nie vor, da das Material Stürze normalerweise gut aushält. Außerdem sind Schäden und sogar der Diebstahl von Ski oft mit einer normalen, privaten Haftpflichtversicherung abgedeckt. Geht der Ski aufgrund Materialmüdigkeit zu Bruch, ist ohnehin der Skiverleih verantwortlich. Durchschnittlich wird für eine Ski Versicherung beim Skiverleih eine Gebühr von 10 % des Leihbetrages verrechnet. Sollte es wider Erwarten doch zu einem Diebstahl kommen, kann der Vermieter lediglich den Zeitwert der Ski verrechnen und nicht den Kaufpreis, deshalb ist es beim Ski Mieten empfehlenswert, dass auf dem Skivertrag auch das Alter der Ski notiert wird. Den Diebstahl und den Buch kannst du dann deiner privaten Haftpflichtversicherung melden.

Die verschiedenen Ski Modelle

Jetzt folgt noch ein kurzer Überblick zu den verschiedenen Ski Typen, die dir in einem Skiverleih in der Schweiz begegnen:

Carving Ski: Im Grunde ist jeder Ski, mit dem du Schwünge und Kurven in den Schnee „carven“ kannst, ein Carving Ski. Den Unterschied zwischen den einzelnen Modellen macht die Taillierung der Ski aus. So gibt es die fast alle Fehler verzeihenden, nicht viel taillierten Allround Carver bzw. Easy Carver, die hervorragend für Anfänger und Ungeübte geeignet sind. Wofür die enger taillierten Slalom Carver, Sport Carver und Race Carver eingesetzt werden, verrät dir bereits der Name.

All Mountain Ski: Das ist der Allrounder unter den Carving Ski, der sowohl für präparierte Pisten als auch für die Off-Piste und den Tiefschnee geeignet ist. Bei der Wahl eines All Mountain Ski solltest du auf die Härte des Materials achten, denn je weicher, desto angenehmer ist der Ski zu kontrollieren und je härter, desto besser müssen deine Fahrkenntnisse sein.

Freestyle Ski bzw. Twintip Ski: Ein Wunderkind unter den Ski Modellen, denn der Freestyle Ski bzw. Twintip Ski kann sowohl vorwärts als auch rückwärts gefahren werden und ist deshalb vorwiegend für Profis gedacht. Du erkennst diese Ski Modelle beim Skiverleih in der Schweiz an ihren aufgebogenen Schaufeln an beiden Enden. Sie sind nicht für rasante Abfahrten gedacht, sondern mehr für Snowpark-Abenteuer.

Freeride Ski: Das, was der Freestyle Ski nicht kann, schafft der Freeride Ski, denn er ist sowohl im Snowpark als auch auf Abhängen einsetzbar. Der breite Ski ist außerdem für Touren im Tiefschnee geeignet.

Touren Ski: Diese Art von Ski Modell ist vom Material her sehr leicht, da die Ski ja oft erst durch Anschnallen auf den Rücken auf den Berg gebracht werden müssen. Sie verfügen außerdem über eine spezielle Bindung, die das Aufwärtsgehen auch mit angeschnallten Ski erlauben und vor der Abfahrt an beiden Enden fixiert werden kann.

Sind alle Werte eingestellt, fühlt sich der Schuh angenehm an und hast du dein passendes Ski Equipment beim Skiverleih in der Schweiz gefunden, steht dem puren Schneevergnügen in den traumhaften Skigebieten der Schweiz nichts mehr im Wege!