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Schweiz

Die Schweiz bzw. Schweizerische Eidgenossenschaft, wie der demokratische, föderalistische Staat im Herzen Europas amtlich bezeichnet wird, ist mit einer Fläche von 41.285 Quadratkilometern und 8.603.900 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2019) eines der am dichtesten besiedelten Länder Europas.

Die landschaftliche Vielfalt der Schweiz ermöglicht zu jeder Jahreszeit alle Outdoor-Aktivitäten, die das Herz von Aktivurlaubern, Familien mit Kindern, Naturliebhabern und Kulturreisenden begehrt. Egal, ob du in deinem Urlaub Erholung suchst, gemeinsame Familienferien genießen möchtest, die wild-romantische Natur hautnah spüren willst oder zu einem Städte-Kurztrip in die Schweiz kommst – die Möglichkeiten für Aktivitäten in der Schweiz sind nahezu grenzenlos.

Bereits in der Altsteinzeit sind in der Schweiz erste Spuren menschlicher Besiedlung nachzuweisen. Aber erst mit dem Ende der letzten Eiszeit ist in der Schweiz eine größere Anzahl sesshafter Menschen fassbar. Sie haben ihre Spuren in den fast 60 entdeckten Standorten prähistorischer Pfahlbausiedlungen in Schweizer Seenlandschaften hinterlassen. Diese gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Alleine am Zugersee im Kanton Zug gibt es Reste von rund 50 Siedlungen.

Dieser Trend des Wohnens auf dem See hat sich zur gleichen Zeit in mehreren Regionen Europas gleichzeitig vollzogen, was angesichts fehlender Mobilfunk- und Internetverbindungen schon beachtlich ist. Nach der Besiedlung durch einige keltische Stämme, wobei die Helvetier im Schweizer Mittelland und die Raeter in der Ostschweiz zu den bekanntesten zählen, dehnten die Römer ihr Reich auch über die Schweiz aus und romanisierte die Bevölkerung.

Es wird gerne angenommen, dass die nach wie vor existierende rätische Sprache auf die Raeter zurückgeht, allerdings handelt es sich dabei eher um eine Form des Vulgärlateins der romanisierten Bevölkerung.

Nach den Römern folgten die Franken, dann die Schwaben, die Burgunder und die Alemannen. Bereits im 13. Jahrhundert entstand eine 1. Eidgenossenschaft aus den Urkantonen Uri, Schwyz und Unterwalden, die sich zum Schutz ihrer Freiheiten zusammengeschlossen hatten.

 

Der Rütlischwur – Gründung der heutigen Schweiz

Als Gründungsdatum gilt der 1. August 1291, weshalb der 1. August als Schweizer Nationalfeiertag festgelegt wurde. Der damals als Gründungsurkunde ausgestellte Bündnisbrief wird im Bundesbriefmuseum in der Gemeinde Schwyz aufbewahrt.

Nach zahlreichen kriegerischen Auseinandersetzungen auf Schweizer Boden und mit der Beendigung des sogenannten Sonderbundeskriegs und der Bundesverfassung von 1848, in dem die konservativ-katholisch geprägten Kantone den progressiv-liberalen Kantonen unterlagen, begann der Aufstieg der Schweiz zu einem modernen Bundesstaat, der heute zu den 20 größten Volkswirtschaften der Erde gehört.

Die Schweizer Eidgenossenschaft zeichnet sich durch direkte Demokratie, einem hohen Maß an regionaler und lokaler Autonomie, einer besonderen Beteiligung der Bevölkerung an einer gemeinsamen Entscheidungsfindung und durch den Grundsatz der selbst auferlegten Neutralität aus. Die Regierung besteht aus einem Bundesrat mit sieben Bundesräten, an dessen Spitze ein Bundeskanzler steht.

Schweizer Flagge
Schweizer Flagge

Die Schweizer Landesfläche besteht im Groben aus den drei geologischen Großregionen Alpen, Jura und Schweizer Mittelland. Die Alpen werden aus der Voralpenregion, aus der hochalpinen Region und aus der Alpensüdseite zusammengesetzt. Nur die Regionen um Bern im Norden und Mendrisitto im Süden werden nicht zu diesen Großregionen gezählt, sondern gehören einerseits zur Oberrheinischen Tiefebene und andererseits zur Po-Ebene.

Alpen Schweiz
Alpen Schweiz

Die drei Großregionen werden wiederum in 26 Kantone unterteilt, die ihrerseits in mehrere politische Bezirke und Gemeinden gegliedert sind. Diese auch als Stände oder Staaten bezeichneten Kantone genießen ein hohes Maß an autonomer Selbstbestimmung und werden durch eigene Kantonsregierungen verwaltet.

Alle staatlichen Aufgaben, die das Verwaltungsrecht, Gesundheits-, Schul-, Finanz-, Justiz- und Polizeiwesen betreffen, fallen in den Aufgabenbereich der Kantonsparlamente. Es wurden allerdings über die Jahrhunderte interkantonale Konkordate geschlossen, um im ganzen Land möglichst einheitliche Regelungen zu schaffen.

Zu den einwohnerstärksten Schweizer Kantonen gehören die Kantone Zürich, Bern, Waadt und Aargau, während die Kantone Uri und Appenzell-Innerrhoden die kleinsten Schweizer Kantone bilden.

Kantonswappen
Kantonswappen

Die Schweizer Kantone werden außerdem je nach morphologischen, kulturellen und kulinarischen Gemeinsamkeiten zu 13 Ferienregionen zusammengefasst, die abwechslungsreiche Outdoor-Möglichkeiten, vielfältige Ausflugsziele und außergewöhnliche Attraktionen bieten.

Diese beliebten Urlaubsregionen sind der Tessin, der Luzern-Vierwaldstättersee, das Jura & Dreiseenland, Graubünden, das Berner Oberland, die Region Zürich, die Region Genf, die Region Basel, das Wallis, die Ostschweiz, die Thunersee Region, die Aargau Region, die Fribourg Region und die Region Saas-Fee. Deshalb ist es fast zu schade, wenn du die Schweiz nur einmal besuchst, denn es gibt so viele Besonderheiten zu entdecken.

Thunersee
Thunersee

Bergaktivitäten

Ein Anziehungspunkt für Urlauber ist die mächtige Schweizer Bergwelt, die viele Besucher in ihren Bann zieht. Wanderer, Kletterer und Gleitschirmflieger genießen von Frühjahr bis Herbst die alpinen Landschaften mit ihrem atemberaubenden Panorama und der klaren Luft.

Gleitschirmfliegen Luzern

Winteraktivitäten

Überall triffst du auf duftende Almwiesen, auf spektakuläre Gipfel, auf tosende Wasserfälle, auf mystische Schluchten und auf energetische Kraftorte. In den 9 Gletscherskigebieten der Schweiz kannst du sogar das ganze Jahr zum Skifahren, Snowboarden, Schneeschuhwandern und Schlitteln gehen.

Skifahren Wengen
Skifahren Wengen

Einer der größten Gletscher der Alpen ist der beeindruckende Aletschgletscher in der Jungfrau-Region im Schweizer Kanton Wallis. Das Skigebiet Aletsch Arena, das die Ferienorte Bettmeralp, Riederalp und Fiesch-Eggishorn beheimatet, ist ein Eldorado für Wintersportler.

Weitere 300 Skigebiete in der Schweiz mit modernsten Liftanlagen und hervorragender Infrastruktur haben von November bis April für Wintersportbegeisterte geöffnet.

 

Wasseraktivitäten

Unzählige Flüsse und Seen in der Schweiz warten außerdem darauf, mit dem Kanu, dem Kajak und dem Schlauchboot erkundet zu werden. Der Genfersee, die Schweizer Gebiete des Bodensees, der Zürichsee, der Vierwaldstättersee und der Thunersee zählen zu den bekanntesten Schweizer Gewässern.

Kanufahren Vierwaldstättersee
Kanufahren Vierwaldstättersee

River-Rafting durch den Swiss Grand Canyon bei Ilanz/Glion im Kanton Graubünden und Canyoning durch die Schluchten des Wildbachs bei Champéry im Kanton Wallis, einem der ältesten Touristenorte in der Schweiz, sind nur ein paar der vielen Möglichkeiten für abenteuerlustige Adrenalin-Junkies.

 

Fahrrad bzw. „Velo“

Viele Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele in der Schweiz erreichst du auch mit dem Fahrrad, das bei den Schweizern „Velo“ heißt. Auf den zahlreichen ausgeschilderten Fahrradwegen durch die Schweiz entdeckst du das Alpenland von seiner schönsten Seite. Wenn du kein eigenes Fahrrad dabei hast, kannst du dir in den Ferienregionen und Städten Fahrräder verschiedener Modelle ausleihen und sogar an geführten Fahrradtouren in der Schweiz teilnehmen.

E-Bike Grindelwald Bachalpsee
E-Bike Grindelwald Bachalpsee

Für Kulturinteressierte gibt es nicht nur in den Zentren der Städte Museen und Galerien zu bestaunen, sondern auch in den ländlichen Gebieten. Zu den am meisten besuchten Museen in der Schweiz zählt das Schweizer Landesmuseum in Zürich, wo historische Artefakte des Landes von der Urgeschichte bis zur Gegenwart ausgestellt werden.

Landesmuseum Zürich
Landesmuseum Zürich

Neben Ausstellungshäusern für zeitgenössische Kunst, den Arts Museums of Switzerland, gibt es in der Schweiz auch einige regionale Museen und Freilichtmuseen, die sich mit der bäuerlichen Vergangenheit beschäftigen. Ein Beispiel ist das Freilichtmuseum Ballenberg im Berner Oberland, wo traditionelle Bauernhäuser und Gehöfte verschiedener Epochen begehbar sind.

In der Schweiz findest du außerdem zahlreiche Orte mit einem intakten historischen Stadtzentrum und Gebäuden aus verschiedenen Epochen, darunter Juwelen wie die Altstädte von Bern, St. Gallen und Bellinzona, die alle drei unter UNESCO-Schutz stehen. Insgesamt wurden 12 Kultur- und Naturgüter in der Schweiz von der UNESCO zum Welterbe ernannt.

Bern Altstadt
Bern Altstadt

Burgenattraktkionen Schweiz

Wie in ganz Europa gab es auch in der Schweiz im Mittelalter einen regelrechten Burgenbau-Boom, der einige der imposantesten Festungsanlagen Europas hervorbrachte, wie die Ritter- und Drachenburg Lenzburg, einer der ältesten Höhenburgen in der Schweiz, und die grandiose Festung Aarburg, die beide im Kanton Aargau beheimatet sind. Später folgten die fantasievollen Adelsschlösser und Palais in den ersten Städten.

Aarburg
Aarburg

Manche Burgen und Schlösser sind heute noch in Privatbesitz, einige werden von staatlicher Seite betrieben, sind öffentlich zugänglich und dienen mit ihrem besonderen Ambiente als Veranstaltungsorte von Mittelalterfesten, Theateraufführungen und Konzerten sowie als Museen.

Immer beliebter bei Groß und Klein werden Ausflüge in die Seilparks in der Schweiz, die im ganzen Land zu finden sind. Jeder dieser Adventure Parks ist einzigartig und bietet außergewöhnliche Elemente, die nicht nur Spaß machen, sondern auch den Gleichgewichtssinn, die Konzentration und die Fitness fördern.

Seilpark Interlaken
Seilpark Interlaken

Für Schlechtwettertage gibt es in Grindewald im Kanton Bern sogar einen Indoor-Seilpark in Grindewald, der mit 40 kreativen Elementen gestaltet wurde und viel Action verspricht. Besondere Tiererlebnisse ermöglicht ein Ausflug in einen der Schweizer Naturparks, wie in den Schweizer Nationalpark bei Engadin und Val Müstair, einem der ältesten Wildnisschutzgebiete der Alpen, in einen Schweizer Zoo oder in eine der riesigen Anlagen eines Schweizer Aquariums.

Zoo Zürich asiatischer Elefant
Zoo Zürich

 

Musikfestivals Schweiz

Auf der Veranstaltungsliste der Swiss Top Events stehen jedes Jahr Festivals aller Musikrichtungen, weshalb die Schweiz als Hochburg der Musikfestivals gilt.In den Bereich der klassischen Musik fällt zum Beispiel das Lucerne Festival.

Eines der ältesten Festivals in der Schweiz ist das Open Air St. Gallen, das jedes letzte Juni-Wochenende stattfindet. Auch die Züricher Street Parade, die weltweit größte Open-Air-Technoparty, zieht Millionen von Besuchern an.

Ganz zu Schweigen von den regelmäßigen Konzerten einheimischer und internationaler Musiker in den Bars und Diskotheken der Städte und Ferienregionen. Auch die traditionellen Eidgenössischen Feste mit typisch alpenländischer Volksmusik sind ein wichtiger Teil des Schweizer Veranstaltungskalenders.

Volkloreabende, Alphornkonzerte, Schäferfeste und Almabtriebe finden in jeder Region der Schweiz und zu jeder Jahreszeit statt. Wenn du die ansonsten eher zurückhaltenden Schweizer einmal so richtig ausgelassen erleben willst, solltest du zur Zeit der Fasnacht kommen, wenn die Schweizer ab Aschermittwoch den Fasching mit Karnevalsumzügen und Guggen-Musik feiern.

Alphornkonzert
Alphornkonzert

Was die Sprachen in der Schweiz betrifft, so gibt es keinen typisch schweizerischen Dialekt, denn im kleinen Alpenland werden 4 Amtssprachen verwendet und jedes Dorf sowie jedes Tal scheint einen eigenen Dialekt zu haben.

Während der Westen an der Grenze zu Frankreich dem französischen Sprachgebiet zugeordnet wird, ist es im Süden an der Grenze zu Italien die Italienische Sprache und in ein paar kleinen Gebieten im Südosten das Rätoromanische, darunter der Kanton Graubünden.

Schweizer Sprachen
Schweizer Sprachen

Der größte Teil der Schweiz, etwa 17 Kantone, die auch das Zentrum des Landes bilden, nutzen Deutsch als Amtssprache. Manche Kantone sind auch zwei- oder mehrsprachig.

Um die Sprachenvielfalt zu verdeutlichen: Allein in der deutschsprachigen Schweiz gibt es 5 verschiedene Ausdrücke, um ein kleines Bier mit der Menge von 0,3 zu bestellen – Becher, Chübeli, Kleines, Rugeli oder Stange.

 

Auch beim Essen gibt es Spezialitäten, die der ganzen Schweiz zugerechnet werden. Ein Beispiel ist das köstliche Schweizer Käsefondue, das ursprünglich aus dem Kanton Wallis stammt, aber überall im Land gerne gegessen wird und je nach Region verschiedene Schweizer Käsesorten beinhaltet, wie Emmentaler, Gruyère und Appenzeller.

Käsefondue
Käsefondue

Fast an jedem Frühstücksbuffet in europäischen Hotels ist das Bircher-Müsli zu finden, das mit Joghurt, Haferflocken, Haselnüssen und Rosinen zubereitet wird. Köstlich sind auch das Zürcher Geschnetzelte mit Rösti, die Engadiner Nusstorte und die Älplermagronen, also Makkaroni und Kartoffel mit Käse überbacken.

Älplermagronen
Älplermagronen

Der Speiseplan der unterschiedlichen Sprachregionen wird stark von den Nachbarländern, an die diese grenzen, beeinflusst. So hat jede Region noch ihre zusätzlichen lokalen Spezialitäten hervorgebracht, wie die Genferseeregion den Waadtländer Papet vaudois (Laucheintopf), das Munder Safranrisotto im Kanton Wallis, wobei Mund der einzige Ort im deutschsprachigen Raum ist, wo Safran angebaut wird, oder die Lozärner Chügelipastete aus der Region Luzern-Vierwaldtstättersee, die eine historische Spezialität der Luzerner darstellt und traditionell beim jährlichen Bärteli-Essen der Zünfte verspeist wird.

Diese kulinarischen Köstlichkeiten kannst du auch auf den jeweiligen Volksfesten verkosten oder auf den regelmäßig stattfindenden Bauernmärkten. Ob Zürich, Bern, St. Gallen oder Winterthur – jede Stadt hat ihren eigenen Bauernmarkt. Etwas besonders sind die Passmärkte an den Schweizer Alpenpässen, wie am Gotthard, auf der Oberalp und am Lukmanier.

Bauernmarkt
Bauernmarkt

Und was zählt zu typischen Schweizer Getränken? Während Schweizer Wein, der immerhin in über 10 Kantonen angebaut wird, außerhalb des Alpenlandes selten zu bekommen ist, kennt man im Ausland vor allem die Schweizer Spirituosen, wie den dunklen Alpenbitter.

Die Feldschlösschen Brauerei hält den größten Marktanteil am Biersektor, aber wie überall in Europa, entstanden vor allem in den letzten Jahren viele kleine Privatbrauereien. Im ganzen Land werden rund 600 davon gezählt.

Das beliebteste alkoholfreie Getränke der Schweizer ist Rivella – ein kohlensäurehaltiges Erfrischungsgetränk aus Molke, das es mittlerweile in mehreren Geschmackssorten gibt. Das bei Rothrist im Kanton Aargau hergestellte alkoholfreie Nationalgetränk der Schweizer wird auch über die Grenzen exportiert.

Rivella
Rivella

Ein Traditionsgetränk der Ostschweiz ist der köstliche Orangenmost, während die süß-saure Zitronenlimonade Gassosa gerne im Kanton Tessin getrunken wird.

Für lückenlose Mobilität beim Fahrradfahren sorgt unter anderem der Bike-Sharing-Anbieter PubliBike in Kooperation mit den Schweizerischen Bundesbahnen und dem Unternehmen Rent a Bike mit rund 500 Bike-Sharing Stationen in der ganzen Schweiz.

Insgesamt gibt es in der Schweiz 8 Bike-Sharing Anbieter, die ein breites Netzwerk an Stationen bieten, und auch Sharing-Anbieter von E-Cargo-Bikes. Die Plattform Schweiz Mobil, die neben anderen von der Schweizer Eidgenossenschaft betrieben wird, widmet sich hingegen der Bereitstellung von Routen für den gesamten Langsamverkehr, seien es Wanderrouten, Fahrradrouten, Skatingrouten, Mountainbikerouten oder Kanurouten.

Über die Homepages der einzelnen Nahverkehrsanbieter kannst du dich zu den zahlreichen Vergünstigungsmöglichkeiten bei Zugtickets, Tickets für Bergbahnen und Ausflugsschiffen informieren. Oft gibt es auch interessante Kombinations-Angebote, die eine mehrmalige Nutzung verschiedener Verkehrsmittel erlauben. Fast jede Region und fast jede Großstadt hat ihre eigenen Ermäßigungs-Pässe.

Zugticket
Zugticket

Eine Empfehlung ist der im ganzen Land gültige Swiss Travel Pass, mit dem du nicht nur freie Fahrt mit dem Zug, mit dem Bus und mit dem Schiff in über 90 Prozent der Schweizer Städte und Ferienregionen hast, sondern auch freien Eintritt in rund 500 landesweit teilnehmenden Museen erhältst. Dazu zählen ebenso Fahrten mit einigen Panoramabahnen, wie auf den Rigi, das Stanserhorn und mit der steilsten Seilbahn der Welt ins Bergdorf Stoos.

Swiss Travel Pass
Swiss Travel Pass

Für Familien mit Kindern zahlt sich die Swiss Family Card aus, die das mitreisen von Kindern zwischen 6 und 16 Jahren gratis ermöglicht. Kleinkinder unter 6 Jahren fahren mit einem Elternteil ohnehin kostenlos im Zug mit. Für Jugendliche unter 26 Jahren gibt es außerdem den Swiss Travel Pass Youth.

Wie du siehst, ist die Schweiz ein facettenreiches Land mit vielen malerischen Regionen, die vielfältige Möglichkeiten für erlebnisreiche Ferien bieten. Wer einmal in die Schweiz zum Urlaub kommt, den lässt das schöne Alpenland nicht mehr los.

Falls du dich näher über die hier kurz angeschnittenen Aspekte der Schweiz und der Schweizer informieren möchtest, findest du detaillierte Berichte über die jeweiligen Verlinkungen.

Die Anreise in die Schweiz ist auf vielen Wegen möglich. Wer mit dem Auto unterwegs ist, nutzt die hervorragend ausgebauten Autobahnen, Autostraßen und Hauptstraßen sowie die Passstraßen in der Schweiz, die eine Verbindung zu allen Nachbarländern schaffen.

Gotthardpass
Gotthardpass

Das Schweizer Autobahnnetz gilt als eines der dichtesten der Welt. Seit dem Jahr 2008 ist die Schweiz ein Mitglied des Schengenraums, was bedeutet, dass zwar die Grenzkontrollen bei einer Reise in die Schweiz und aus der Schweiz wegfallen, aber nicht die Warenkontrollen.

Vor allem in den Alpengebieten gibt es übrigens mehr als 20 autofreie Orte, wie Zermatt, wo Elektrobusse im Einsatz sind, die Bettmeralp, ein autofreies Hochplateau, und der Kurort Braunwald oberhalb von Rinthal und Rüti. Bequem ist die Anreise mit dem Flugzeug zu den drei Landesflughäfen von Zürich, Genf und Basel-Mühlhausen. Außerdem gibt es noch 11 Regionalflughäfen und 44 Flugfelder für den Privatflugverkehr.

Die Schweizer Regierung investiert sehr viel Geld in den öffentlichen Verkehr, weshalb auch eine Anreise mit dem Zug in die Schweiz eine entspannte Art der Fortbewegung ist. Die meisten Eisenbahnlinien werden von den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) betrieben. Entlegene Ortschaften, die nicht an das dichte Schweizer Eisenbahnnetz angeschlossen sind, kannst du mit Postbussen und Linienbussen erreichen.

Zentralbahn
Zentralbahn

In den wilden Bergwelten bewegt man sich am besten in den zahlreichen Bergbahnen fort, die sogar die höchsten Gipfel erreichen. Am Jungfraujoch wurde in knapp 4.000 Metern Höhe der höchste Bahnhof der Welt errichtet. Aber auch in Zürich und Bern bringen kultige Berg- und Seilbahnen Besucher auf die umliegenden Berge. Der Nahverkehr in den Städten und Regionen wird vorwiegend von Bussen, Trams und Stadtbahnen übernommen.

Mürren Schilthornbahn Gondelbahn
Mürren Schilthornbahn

Mit der Skymetro des Flughafens Zürich und der Métro Lausanne gibt es nur zwei U-Bahnen in der Schweiz. In den touristisch genutzten Seegebieten fahren Ausflugsschiffe und Personenfähren, mit denen man sich ebenfalls hervorragend von einem Ort zum anderen fortbewegen kann. Wie in allen großen Städten, sind auch in den Schweizer Großstädten Parkplätze für Autos Mangelware.

Schiff Brienzersee
Schiff Brienzersee

Deshalb solltest du unbedingt entweder öffentliche Verkehrsmittel wählen oder das Fahrrad. Über die in den letzten Jahren zunehmend ausgebauten Fahrradwege erreichst du jeden Winkel einer Stadt innerhalb kürzester Zeit, ohne in den nervenaufreibenden Verkehrsstaus festzusitzen. Auch in den Ferienregionen ist das Fahrrad ein ideales Fortbewegungsmittel und die beste Möglichkeit, um ein Gebiet auf besondere Weise kennenzulernen.