Pilatus – Besuch beim Drachen aus der uralten Pilatus-Sage

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Pilatus Sonnenuntergang
Hotel Pilatus Kulm by pi

Der Pilatus ist ein Bergmassiv südlich von Luzern mit höchstem Punkt auf 2.128 Metern über Meer, das oberhalb des Vierwaldstättersees liegt.

Um das Pilatus-Massiv drehen sich viele alte Sagen. Damit suchten die Menschen eine Erklärung für die häufigen, plötzlichen und heftigen Unwetter am Berg. Der Pilatus wird wegen seiner Drachengeschichten auch Drachenberg genannt.

  • Auf den Pilatus Kulm fährt die steilste Zahnradbahn der Welt ab Alpnachstad, von der anderen Seite geht die Fahrt mit zwei sich ergänzenden Luftseilbahnen ab Kriens über Fräkmüntegg auf den Kulm.
  • Der Drachenweg, die Dragon World oder Pilu der Drache: für Kinder gibt es auf dem Drachenberg viel zu entdecken.
  • Wanderwege am Pilatus gehören oft in die Rubrik T1 als leichte Wanderungen. Die Wipfelpfade sind mit Fangnetzen gut geschützt.

Beliebte Familien – Aktivitäten auf dem Pilatus

Der Pilatus ist der Hausberg von Luzern und besonders im Sommer ein sehr beliebtes Ausflugsziel.

Goldene und Silberne Rundfahrt

Von Luzern aus kann ein Ausflug als Pilatus-Rundreise geplant werden: Mit den Luftseilbahnen auf den Berg, mit der Zahnradbahn hinab und mit einem Schiff zurück nach Luzern. Diese Tour wird Goldene Rundfahrt genannt und ist auch umgekehrt möglich. In Kombination mit der Bahn anstelle des Schiffes wird sie Silberne Rundfahrt genannt. Im Winter haben jedoch sowohl die Zahnradbahn als auch die Seeschifffahrt Pause.

Erlebnisspielplatz am Pilatus by pi

Piluland

Für Kinder gibt es am Pilatus viel zu erleben: Das Piluland mit dem braven Drachen Pilu ist ein Paradies für Kinder: Spielplatz, Drachenburg, Drachenwald, Drachenland und dazwischen Grillstellen für die eigene Verpflegung. Auf der Krienseregg gelegen, ist es mit der Panorama-Kabinenbahn schnell erreicht. Der Pilu ist nicht nur hier daheim, er ist der  Botschafter der Pilatus-Bahnen für Gross und Klein und rund um den Pilatus immer wieder zu finden.

Drachenweg

Pilatus Drachenweg by tr

Wanderungen durch die Sagenwelt am Pilatus verlaufen über den Drachenweg, der im Winter nur an manchen Tagen begehbar ist. Die einzelnen Sagen über Drachen wurden lange Zeit rund um den Pilatus erzählt, sogar von einem Lindwurm war die Rede. Ein junger Bursche soll sogar in eine Höhle gefallen sein, mitten zwischen zwei Drachen, die ihm aber nichts zuleide taten. Im Frühjahr sei einer der Drachen aus der Höhle gekrochen und weggeflogen. Der andere hätte ihm von aussen den Schwanz in die Höhle gehalten, damit der Bursche sich daran herausziehen konnte.

Bergwanderungen

Leichte und kurze Bergwanderungen am Pilatus für Familien, Kinder und Senioren werden auf der Wanderseite im Einzelnen aufgeführt. Sie beginnen meist in Kriens oder Krienseregg. Als schwere und mittelschwere Bergwanderung ist auch der Zustieg vom Eigenthal her möglich. Das Eigenthal liegt am Nordfuss des Pilatus. Während der Überschreitung der Bergkette können der ehemalige Pilatussee oder das Mondmilchloch als sagenumwobene Orte besucht werden. Weitere und meist anspruchsvolle Bergwanderungen sind weiter unten im Text abrufbar.

Erlebnis Fräkmüntegg

In Fräkmüntegg gibt es ein grosses Kletter – Paradies für Kinder, Jugendliche und Junggebliebene.

An der Bergstation der Gondelbahn gibt es verschiedene Outdooranlagen für Kinder. Für Sicherheit wird überall und ständig ausreichend gesorgt. Die Kinder klettern, balancieren, sausen an Seilrutschen (Tyrolienne) durch den Wald.

Zu den Einrichtungen des Seilparks gehören:

  • Pilatus Seilpark mit zehn verschiedenen Parcours (für grössere Kinder): Sie dürfen klettern und balancieren oder sausen an Seilrutschen (Tyrolienne) durch den Wald. Neben anspruchsvollen Hindernissen gibt es vor allem Action. Jedes Parcour hat noch einmal zwischen sechs und elf Stationen.
  • Pilu Seilpark mit sieben Stationen (4 bis 8 Jahre): die Kleinen werden vom Pilatus-Maskottchen begleitet und besitzen eine durchgehende Sicherung, die von Station zu Station beibehalten wird.
  • Monkey-Trees (Kletterbäume, die einfacheren schon ab 8 Jahre): mit freiem Fall aus 14 Metern, der von einem Sicherheitssystem aufgefangen wird
  • Dragon Jump/Power Fan: mit freiem Fall aus 20 Metern, mit einem 6mm dicken Seil verbunden, den Halt spürt man nicht. Erst in den letzten Metern tritt ein Bremssystem in Kraft.

Weitere Einrichtungen:

  • Dragon Glider: Hier sitzen die Teilnehmer im Gleitschirmsitz und gleiten am Seil von der Fräkmüntegg zur Drachenalp. Die Fahrt geht nach oben und unten und um die Kurve und wird niemals schneller als zwölf km/h.
  • Tree Tents: Zelte, die schwebend zwischen den Bäumen hängen, kombiniert mit Grill-, Salat- und Dessertbüffet am Abend, ist ein Campingspass für die ganze Familie.
  • Wipfelpfad: Im Wipfelpfad sind Besucher durch Fangnetze rundum geschützt. Die Plattformen haben die Form von Nesten und sind über Pfade hoch oben in den Bäumen miteinander verbunden. In sechs von dreizehn Nestern sind Informationen zum Wald vorhanden.
  • Fräkigaudi: Die Sommerrodelbahn ist nur wenige Minuten von der Seilbahnstation Fräkmüntegg entfernt. Die 1.350 Meter lange Rodelbahn geht über Steilkurven, durch Drachenlöcher und über Jumps. Das Fräkigaudi ist die längste Sommer-Rodelbahn der Schweiz.
  • Drachenalp: Die Drachenalp ist ein Kiosk mit Feuerstelle. Hier stand früher die Fräkmüntalp, die inzwischen abgebrannt ist.
Drachenalp Pilatus by ms

DrachenMoor

Das DrachenMoor ist in der Krienseregg zu finden. Rund um das Schutzgebiet sind fünf  DrachenMoor-Plattformen angelegt worden, die Einblicke in die Natur vermitteln. Besucher erleben Moose, spüren die Kraft der Pilatusbäche und erhalten einen Einblick in die Eiszeit. Neben den Rundwanderwegen gibt es einen fantasievollen Kinderspielplatz und Picknickplätze. Die Anlagen sind für Kinder verschiedener Altersklassen geeignet. Nach Krienseregg gelangt man auf halber Station der Panorama-Gondelbahn, die auf Verlangen hier zum Aussteigen hält.

Am Pilatus wird für Familien mit Kindern im ganzen Jahr sehr viel geboten.

Pilatus – Bergbahnen und Anreise

Zu den Bergbahnen des Pilatus gehören eine Zahnradbahn, eine Panorama-Gondelbahn und eine Luftseilbahn, die Dragon Ride.

Zahnradbahn

Die Zahnradbahn ist die steilste der Welt. Sie fährt mit 48 Grad Steigung von Alpnachstad hinauf auf den Pilatus. Für die 4,6 km benötigt sie etwa 30 Minuten Fahrzeit und überwindet 1.635 Höhenmeter. In der Mittelstation Amsigen kann auf Verlangen ausgestiegen werden. Ein Zustieg ist nur möglich, wenn tatsächlich Platz vorhanden ist. Die Zahnradbahn fährt in der Zeit von Mai bis November.

Pilatus-Zahnradbahn by pi

Jahrhundertprojekt der Pilatusbahnen von 2020-2023

Die 800 mm Schmalspurbahn wurde 1889 als Dampfbahn erbaut und 1937 elektrifiziert. Die historischen Triebwagen werden ab 2021 nach und nach durch neue Triebwagen mit einem höheren Komfort ersetzt werden. Das „Jahrhundertprojekt“ der Pilatusbahnen ersetzt aber auch den Lift und baut die Wartehalle rollstuhlgerecht um. In Alpnachstad werden Felsen abgerissen und bis 2023 drei neue Gleiswender eingebaut. Das historische Zahnstangensystem zeigt bis heute kaum Verschleisserscheinungen. Es wird daher praktisch unverändert bestehen bleiben.

Anfahrt zur Zahnradbahn von Luzern aus:

  • Bahn 17 Minuten
  • Schiff 68 Minuten
  • Auto 16 Minuten über A2 und A8

Bahnhof, Schiffsanlegestelle und Parkplatz liegen direkt neben der Talstation der Pilatusbahn.

Panorama-Gondelbahn

Eine Panorama-Gondelbahn verkehrt ab Kriens bis zur Station Fräkmüntegg. Dabei überfährt sie das Gebiet über der Krienseregg. Kriens liegt auf etwa 500 Metern über Meer, Krienseregg auf 1.026 Metern und Fräkmüntegg auf 1.416 Metern. 1954 erstmals eröffnet, wurde sie 1996 modernisiert. Sie überwindet 899 Höhenmeter und benötigt dafür etwa 30 Minuten. In jede der 132 Kabinen der Bahn passen vier Personen.

Anfahrt zur Zahnradbahn von Luzern aus:

  • Bahn 11 Minuten
  • Auto 11 Minuten über Route 4 und Route 2a bis zum Parkplatz in der Schlossstrasse Kriens.
  • Bus Nr. 1 ab Bahnhof Luzern bis Kriens (Haltestelle Linde-Pilatus) im 6-Minuten-Takt

Luftseilbahn Dragon Ride

In Fräkmüntegg schliesst die Luftseilbahn Dragon Ride an und fährt bis zum Pilatus Kulm. Sie besitzt zwei Kabinen, die jeweils 55 Personen (+1) fassen und wechselseitig auf und ab fahren. Ursprünglich wurde 1956 auf der Strecke eine Luftseilbahn in Betrieb genommen und 1983 umgebaut. Eine umfassende Modernisierung erfolgte 2015. Sie benötigt knapp vier Minuten und überwindet dabei 646 Höhenmeter. Sie fährt in der Regel aller 15 Minuten. Beide Luftseilbahnen fahren, die Revisionszeiten ausgenommen, das ganze Jahr. Revisionszeiten sind meist Ende Oktober bis Anfang November.

Sagen und Geschichten um den Pilatus

Früher war der Pilatus von den Luzernern nicht als Hausberg geschätzt. Es war sogar bei Strafe verboten ihn zu besteigen. Mit dem Bergmassiv verband man fürchterliche Unwetter, die beispielsweise nur durch das Herabfallen von Steinen in den Pilatussee ausgelöst werden würden. Die Leiche von Pontius Pilatus liegt der Sage nach in diesem See.

Pilatussee by co

Pontius Pilatus und der Pilatussee

Der Pilatussee liegt auf 1548 Metern Höhe am Pilatusmassiv. Obwohl der Name Pilatus eher von „mons pileatus“ herrührt (Berg mit Felsstreben), wurde er im Mittelalter mit Pontius Pilatus in Verbindung gebracht. Die Sage besagte, dass der römische Statthalter im Pilatussee versenkt worden sei. Sobald man ihn im See störe, würden schlimme Unwetter aufziehen. Bis ins 16. Jahrhundert war sogar das Betreten des Berges bei Strafe vom Luzerner Stadtrat verboten worden. Im 14. Jahrhundert wurden sechs Geistliche ins Gefängnis gebracht, die den Berg besteigen wollten. Erst Ende des 16. Jahrhunderts gingen der Dekan und der Stadtschreiber mit dem Magistrat und einigen Bürgern zum See, um die Sage zu widerlegen. Sie wühlten ihn auf, warfen Steine hinein und wateten durch das Wasser. Kein Unwetter folgte. Um aber „ganz sicherzugehen“, wurde der See anschliessend trockengelegt. Heute befindet sich hier ein wässriges Hochmoor.

Drachenstein

Der Drachenstein erhielt seinen Namen, nachdem ein Bauer beschwor, dass er gesehen habe, wie ein Drache auf einem Felsen am Pilatus landete. Im Sommer 1421 flog – so die Legende -, ein riesiger Drache zum Pilatus und stürzte so nah bei einem Bauer nach unten, dass dieser vor lauter Schreck ohnmächtig wurde. Als er wieder aufwachte, war der Drache weg, aber es lag ein Drachenstein neben geronnenem Blut. Die Heilwirkung dieses Steines wurde im Jahre 1509 sogar amtlich bestätigt. Eine andere Erzählung spricht davon, dass der Drache diesen Stein beim Anflug auf den Pilatus fallengelassen habe. Der Drachenstein ging von Besitzer zu Besitzer und wurde 1921 von der Stadt Luzern käuflich erworben. Heute ist er im Natur-Museum in Luzern zu sehen. Eine 2006 durchgeführte Computertomografie zeigte, dass der Stein nicht, wie teilweise vermutet, ein Meteorit ist. Er besteht vermutlich aus Ton. Seine Entstehung ist weiterhin unklar.

Mondmilch vom Mondmilchloch

Das Mondmilchloch ist eine Karsthöhle im Pilatusmassiv. Mondmilch wird die weiss und milchig aussehende Calzitablagerung innerhalb der Höhle genannt. Sie wurde als Arzneimittel verwendet und 1555 durch Conrad Gesner in den offiziellen Arzneimittelschatz unter der Bezeichnung „Lac Lunae“ eingeführt. Dieses Mittel erhielt dadurch einen grossen Bekanntheitsgrad. Sogar noch im 19. Jahrhundert wurde Mondmilch ärztlich empfohlen.

Domini(k)höhle

Die Dominikhöhle ist eine grosse Felskluft mit einem „Wächter“ davor. Sie verdankt ihren Namen und die Geschichte darum einem weisslichen Gesteinsblock in der Öffnung der Felsspalte. Der Stein ist aus der Ferne einer menschlichen Gestalt mit überschlagenen Beinen ähnlich. Man könnte meinen, dass sie sich mit den Armen auf einen Tisch stützt. Deshalb vermuteten die Menschen im 18. Jahrhundert, dass in der Höhle ein Gold- oder Silber-Schatz verborgen sei.

1814 seilte sich ein Tiroler Gamsjäger ins Dominikloch ab. 400 Einheimische beobachteten das Spektakel von der Bründlenalp aus: Schätze kamen nicht zum Vorschein. Die weissen Felsblöcke waren mehrere Steinblöcke, die mit weisem Kalksinter überzogen waren. In der Sage wurde die vermeintliche weisse Gestalt mit St Dominikus in Verbindung gebracht, da dieser und auch die Dominikaner immer ein weisses Ordensgewand tragen.

Eine Legende besagt zudem, dass auf der Bründlenalp, die oberhalb der Höhle stand, früher eine kleine Kapelle gestanden sei, die dem Heiligen Dominikus gewidmet gewesen sei. Sie sei durch einen Felssturz verschüttet worden und in der Höhle gelandet. Der Eingang zur Dominikhöhle findet sich in der Nordwand des Widderfeldes.

Die Geschichten über gespenstische Erscheinungen, Pferdegetrappel am Berg und Drachen führten zu Angst und Neugier zugleich.

Sommeraktivitäten auf dem Pilatus

Im Sommer fahren die Menschen aus Luzern gern auf ihren Hausberg, den Pilatus. Aber auch von weiter her kommende Besucher und Touristen besuchen gern das Gebirgsmassiv.

Pilatus und Vierwaldstättersee by tl

Gleitschirmfliegen

Der Pilatus ist ein anspruchsvolles Fluggebiet für Paraglider. Eine gute Wetterabklärung ist vor jedem einzelnen Flug daher absolut unerlässlich. Auskunft gibt die Informationstafel in der Talstation der Pilatus-Bahnen in Kriens und der Gleitschirmclub Luzern. Die Wildschutzgebiete und kontrollierten Lufträume rund um den Pilatus müssen ebenfalls beachtet werden. Rundum befinden sich mehrere Zivil- und Militärflugplätze. Daher darf nur mit Erlaubnis des Towers mit dem Gleitschirm geflogen werden.

Gleitschirmfliegen Pilatus by sa

Es werden Tandemflüge vom Pilatus angeboten:

Gestartet wird unterhalb des Hotels Pilatus Kulm. Das Fluggebiet ist mit grossen Höhen und aktiver Thermik über Luzern verbunden. Das besondere Erlebnis macht die fantastische Rundsicht auf die Seenlandschaft und die Berge aus.

Blumenpfad

Der Blumenpfad geht vom Kulm aus bis zum Tomlishorn. Die hier wachsenden Blumen sind wild gewachsen. Hinweistafeln am Wegrand informieren über die lateinischen Namen, die Pflanzenart und ihre Blütezeit. Alle Alpenpflanzen im Pilatusgebiet sind geschützt, nicht nur am Blumenpfad. Der Weg ist drei Kilometer lang. Der einfache Weg ist in einer bis eineinhalb Stunden zu erlaufen. Er verläuft meist auf der Südseite des Hauptgrats. Auf der Aussenseite ist er durchgehend gesichert und bis zum letzten Wegstück am Tomishorn asphaltiert. Steilere Felsabschnitte besitzen Treppen. Felsenblümchen, Glockenblumen, Silberwurz oder Leberbalsam und viele weitere Blumen sind zu sehen. Der Weg ist von Juni – Oktober offen.

 

Pilatus z‘ Nacht

Die eindrückliche Abendstimmung innerhalb eines einmaligen Gipfelpanoramas und mit Blick auf den Vierwaldstättersee wird im Restaurant Bellevue erlebt. Dazu gibt es ein exquisites Buffet-Dinner. Eine Übernachtung in einem der Hotels am Kulm bietet sich dafür an.

Astronomieabende

Astronomieabende werden in der Zeit zwischen Anfang März und Anfang November an festen Daten angeboten. Eine Reservation ist unbedingt erforderlich. Tickets können online gekauft werden.

Enthalten sind:

  • Berg- und Talfahrt
  • ein Willkommensapéro
  • Einführung in die Astronomie
  • 4-Gänge-Menü am Abend
  • Sternbeobachtung oder bei Schlechtwetter ein alternatives Programm
  • Übernachtung in einem der Pilatus Kulm Hotels
  • Reichhaltiges Frühstücksbuffet
Steinböcke am Pilatus by mc

Steinbock Safari

Am Pilatus lebt seit etwa 50 Jahren eine Steinbock-Kolonie. Die geschickten Kletterer in der Natur zu beobachten ist ein sehr beeindruckendes Erlebnis. Erfahrene Alt-Wildhüter aus der Region erzählen unterwegs Interessantes aus Flora und Fauna. Die Safari kann online gebucht werden. Die Steinbock-Safari findet an festgelegten Terminen zwischen Juni und Oktober bei jedem Wetter statt.

Enthalten sind:

  • Berg- und Talfahrt von Kriens oder Alpnachstad und vom Pilatus Kulm nach Kriens oder Alpnachstad
  • Einstimmungsapéro und ein anschliessender Spaziergang
  • Informationen und Führung durch lokale Experten
  • 4-Gänge-Menü am Abend
  • Übernachtung in einem der Pilatus Kulm Hotels
  • Morgenkaffee oder Tee vor dem Abmarsch zur Safari
  • Reichhaltiges Frühstück im Restaurant Pilatus-Kulm
  • Steinbock-Buch von Rudolf Käch als Geschenk

Die Dragonworld am Pilatus

Direkt am Pilatus Kulm und neben dem Gipfelrestaurant befindet sich die Dragon World. Besucher erleben auf ihrem Rundgang die Drachensaga. Der Rundgang ist interaktiv gestaltet. Geschicklichkeitsspiele und besondere Effekte faszinieren sowohl Kinder als auch Erwachsene.

In sechs Akten und vier Sagenfenstern erlebt das Publikum die Geschichte zum Pilatus-Drachen. Erste Informationen gibt es bereits am Eingang. Dann geht es die Treppe hinab in die Höhlenlandschaft. Hier sind sechzehn Projektoren installiert, die die Menschen in die Geschichtenwelt befördern. Besucher erleben in den sechs Akten die Geschehnisse im 15. Jahrhundert mit, als wären sie selbst dabei gewesen.

Dafür sorgen auch die interaktiven Spiele und Effekte. Allein in drei von sechs Akten muss der Gast selbst aktiv in den Spielverlauf eingreifen. In einem Wandspiel löst man beispielsweise mittels einfacher Handbewegungen verschiedene Aktionen aus. Es poltern Steine von der Höhlendecke oder der Drache faucht den Besucher direkt an. „Über glühende Kohlen gehen“ darf man ebenfalls.

Ganz Mutige navigieren der Drachen durch das Pilatusland, um den Drachenstein zu finden. So wird die eigene Geschicklichkeit zum Bestandteil und trägt zum Ausgang der Geschichte bei. Wem es gelingt, den Drachen durch Feuerreifen zu navigieren und den Drachenstein zu finden, wird in der DragonWorld zum Helden.

Pilatus DragonWorld Höhle by ml

Die Sagenfenster liefern zur Drachengeschichte die Hintergrundinformationen. In kurzen Texten in Deutsch und Englisch führt man die Besucher durch die Geschichte. Der Besuch der Dragon World ist kostenlos.

Mit dem Mountainbike auf den Pilatus

Mit dem Mountainbike auf dem Pilatus fahren ist sehr beliebt. Fahrräder nehmen die Pilatusbahnen übrigens nicht mit. Man muss also selbst hinauffahren, um auch oben die Radtour zu geniessen.

Pilatus Mountainbike by oa

Alpnach – Lütoldsmatt – Fräkmünt – Pilatus – Chli Turren – Niderstad – Alpnach

Diese Mountainbiketour beginnt beim Bahnhof Alpnach. Die Bergwege sind teilweise sehr steil und die letzten zwanzig Minuten vor dem Gipfel heisst es sogar schieben. Die Abfahrt erfordert dann ebenfalls Kraft und Geschick. 1471 Höhenmeter geht es nach oben und auch wieder nach unten, teilweise über Geröll, Felsen oder Wurzeln.

 

Kriens – Hergiswald – Lifele – Schwarzenberg – Schachen – Malters – Blatten – Obernau – Kriens

Diese Tour wird als Pilatus – DominoTour Nr. 8 geführt. Sie beginnt in Kriens und führt durch den bewaldeten Pilatus-Nordfuss. Ist die Aufstiegshöhe erst einmal erreicht, wird die Fahrt sehr angenehm.


Spezielle Bikerrouten wurden im Krienser-Hochwald-Gebiet eingerichtet und signalisiert. Die Bikerrouten und Regeln dafür sind auf der Bikerkarte ersichtlich.

Bergwanderungen auf den Pilatus

Rund um den Pilatus gibt es sehr viele Wanderwege, von leichten Wanderungen mit der Familie bis zu schweren Bergwanderungen. Eine Auswahl zeigt im Folgenden eine bunte Mischung. Auf der Seite der Bergwelten sind weitere Wanderungen zu sehen.

Wandern am Pilatus by bw

Von Alpnachstad auf den Pilatus

Der Weg folgt der guten Ausschilderung ab Alpnachstad und beinhaltet einen Anstieg um 1.631 Höhenmeter. Die acht Kilometer lange Wanderung wird als schwere Bergwanderung eingestuft. Streckenweise ist der Weg sehr steil und gegen Ende wegen Schotter besonders mühsam. Sie endet an der Bergstation der Pilatusbahn und kann von Mai bis Oktober durchgeführt werden.

Pilatus via Heitertannliweg

Die Wanderung beginnt als leichte Wanderung ab dem Parkplatz Eigenthal. Zwanzig Minuten geht es am Bach entlang, bis der Weg kurz vor Unter Lauelen nach links zur Alp Ober Lauelen abzweigt. Allmählich wird der Weg steiler und anspruchsvoller. Am Felsen gibt es Seilsicherungen. Insbesondere bei Nässe kann es unangenehm werden.

Von der Kapelle aus führt ein angenehmer Zickzackweg über den steilen Schlusshang. Die Wanderung mit insgesamt 1.200 Höhenmetern im Aufstieg wird insgesamt als mittelschwer eingestuft. Die Strecke beträgt knapp sieben Kilometer. Oben am Pilatus Kulm angekommen, geht es links zur Bahnstation. Von dort aus kann man innerhalb zehn Gehminuten noch zum Esel aufsteigen. Die beste Wanderzeit liegt zwischen Juni und Oktober.

Von Obernau auf den Pilatus Kulm

Die mittelschwere Wanderung beginnt in Obernau, etwa zwei Kilometer westlich von der Bergstation in Kriens. Die Bergwanderung ist teilweise sehr anspruchsvoll mit mehr als 1.500 Höhenmetern Anstieg. Von Mai bis September ist diese Wanderung gut durchführbar.

 

Höhenroute Langis-Pilatus

Diese Tour beginnt am Berghotel Langis und führt zunächst nach Osten über eine kleine Anhöhe zum Bergrestaurant Schwendi Kaltbad. Eine wunderschöne Moorlandschaft wird durchwandert. Über den Schlierengrad kommt man letztlich zum Pilatus. Die als schwer eingestufte Tour enthält 1.371 Höhenmeter im Anstieg und ist etwa 22 Kilometer lang. Beste Wanderzeit für diese Route liegt zwischen Juni und Oktober.

 

Von Hergiswil zum Pilatus

In Hergiswil am Vierwaldstättersee beginnt diese Wanderung. Am Anfang werden etwa 400 Höhenmeter mit der Alpgschwändbahn zurückgelegt. Die Panoramabahn kann von der Bergwirtschaft zur Alpgschwänd direkt bedient werden, eine direkte Absprache ist möglich. Von Mai bis Oktober ist täglich geöffnet, zwischen November und April ist montags und dienstags Ruhetag.

Trotz Abkürzung warten noch mehr als 1.200 Höhenmeter Aufstieg auf sportliche Wanderer. Die schwere Wanderung umfasst acht Kilometer und kann zwischen Juni und Oktober durchgeführt werden. Sie führt weitgehend in Richtung Westen, erst am Chlimsenhorn (mit der Chlimsenkapelle) biegt der Weg nach Süden ab.

 

Kriens – Fräckmündegg – Pilatus, Kulm

Ein beliebter Wanderweg führt von Kriens über Fräckmündegg zum Kulm des Pilatus. Die mittelschwere Wanderung überwindet mehr als 1.700 Höhenmeter. Steile Streckenabschnitte sind sehr gut gesichert. Diese Wanderung ist zwischen April und September gehbar.

 

Rundwanderungen am Pilatus

Am Pilatus sind schöne Höhenwanderungen als Rundwanderung möglich.
Das Bergmassiv hat viele Gipfel und die Bergkette zieht sich von Westen nach Osten
über diese Gipfel:
  • Risetestock (1759 m)
  • Stäfeliflue (1922,2 m)
  • Mittaggüpfi (1916,6 m, auch Gnepfstein) – hier liegt die Oberalp mit dem ehemaligen Pilatussee im oberen Eigental
  • Widderfeld (2075,2 m) – anschliessend senkt sich der Grat zum Sattel des
  • Gemsmättlis und steigt wieder auf zum
  • Tomlishorn (2128,5 m) als höchster Erhebung
  • Oberhaupt (2106 m)
  • Esel (2118,7 m)
  • Etwas von der Bergkette südöstlich abgesetzt steht das Matthorn (2041,3 m).

Lütoldsmatt – Pilatus – Lütoldsmatt

Diese Rundwanderung beginnt und endet in Lütoldsmatt. Der weitere Weg führt über Märenschlag, Widderfeld und Tomlishorn zum Pilatus und zurück über Laub, Birchboden und Schy. Die mittelschwere Tour ist 13,8 Kilometer lang und sehr beliebt. In Aufstieg und Abstieg werden etwa 1.800 Höhenmeter bewältigt.

 

Eigenthal – Mittagsgüpfi – Tomlishorn – Pilatus – Eigenthal

Von Eigental steigt der Weg in Richtung Mittagsgüpfi via Sattel auf. Dann geht es 300m zurück auf dem Gipfelweg und biegt in Richtung Pilatus ab. So führt die Route direkt zum roten Dossen, Widerfeld und Tomlishorn als höchstem Punkt. Anschliessend kommt man zum Pilatus Kulm, bevor es zurückgeht ins Eigental. Die mittelschwere Bergwanderung enthält etwa 1.600 Höhenmeter im Auf- und Abstieg.

 

 

Eigenthal – Esel – Pilatus Kulm – Tomlishorn – Mittaggüpfi – Eigenthal

Diese Route beginnt und endet ebenfalls in Eigenthal, führt jedoch prinzipiell in entgegengesetzter Richtung. In Eigental beginnt die Route am Ufer des Flusses Rümlig. Erst kurz vor der Alpwirtschaft Unterlauelen geht es auf einen direkt ansteigenden Bergpfad bis nach Oberlauenen. Im Zickzack führt der Weg in Richtung Klimserhorn mit seiner kleinen Kapelle. Der Gipfelanstieg folgt in felsigem Gelände. Dabei wird der Aussichtspunkt am Esel über eine Treppe erreicht.

Am Hotel Pilatus Kulm führt der Weg auf dem Blumenpfad weiter in Richtung Tomlishorn und Widderfeld. Hier können Steinböcke beobachtet werden. Der Abstieg führt zur Feldalp, später über eine reizvolle Heidelandschaft als eine Art Hochplateau zum Mittaggüpfi. Weiter geht es zum Trochenmattsattel mit dem Felsenbogen unterhalb des Gipfels und dann über Forst- und Fahrstrassen in ein Tal parallel zur Gratroute. Ab Unter Lauelen entspricht der Abstieg der Aufstiegsroute. Sie ist anspruchsvoll und wird als schwere Tour eingestuft. In Eigenthal Gantersei beginnt die Tour direkt am Parkplatz.

 

Bergwanderungen vom Pilatus aus

Eine Bergwanderung nach unten ist am Pilatus nicht immer eine leichte Wanderung. Über den Grat geht es häufig nach oben und nach unten im Wechsel. Die Vorbereitung sollte daher ähnlich wie bei einer Rundwanderung erfolgen.

Weg zum Tomlishorn am Pilatus by oa

Vom Pilatus über das Mittaggüpfi nach Gfellen

Eine schwere Wanderung führt über 13,4 Kilometer vom Hotel Kulm über Tomlishorn, Widderfeld und Mittaggüpfi. Hier kommt man zunächst zur Tripolihütte des Vereins Pro Pilatus. Diese Hütte ist sonntags von Mitte Mai bis Mitte Oktober bewirtschaftet und eignet sich für eine Mittagsrast. Die schwierigsten Stellen dieser Tour sind mit Ketten gesichert. Ab und zu gibt es auch Steighilfen, wie man sie von den Klettersteigen kennt.

 

Wanderung vom Pilatus nach Langis

Die Wanderung von der Bergstation am Pilatus geht bis nach Langis an der Glaubenbergstrasse. Diese Route ist die erste Etappe auf dem Obwaldner Höhenweg. Die mehr als 23 Kilometer lange Wanderung ist eine schwere Bergwanderung. Die Wanderung führt über den Schlierengrat im Bereich des Biosphärenreservats Entlebuch und durch eine schöne Moorlandschaft.

 

Vom Pilatus Kulm über Fräkmünt nach Ämsigen

Vom Gipfel aus geht dieser Weg in einem steilen Zickzack hinunter nach Chilchsteine am Fusse des Matthorns. Ein kurzer Umweg zum Matthorn lohnt sich wegen des schönen Ausblicks über das gesamte Sarneraatal. Unter den hohen Felsen des Tomlishorns gehte es ab Chilchsteine weiter nach Fräkmünt. Am Berg entlang schlängelt sich der Weg hinab bis auf 1300 m unterhalb des Bergs Hörnli. Anschliessend geht es wieder aufwärts über Unter Chretzen bis zur Hinter Chretzen. Bis Ämsigen läuft der Wanderweg kontinuierlich hinab. Die Zahnradbahn hält an der Station Ämsigen und bringt Wanderer zurück zur Talstation in Alpnachstad. Um zum Startpunkt der Wanderung zu gelangen, wird zweckmässigerweise ebenfalls die Zahnradbahn genutzt.

 

Pilatus: Winteraktivitäten

Die Winteraktivitäten am Pilatus finden weitgehend am Fräkmüntegg bis hinunter nach Krienseregg statt. Der Pilatus ist hier für Schlitteln und Schneeschuhlaufen wunderbar geeignet.

Schlitteln am Pilatus by pi

Schlitteln

Für das Schlitteln sind verschiedene Abfahrpisten vorhanden. Die Fahrt mit der Panorama-Gondelbahn ist als Teilstrecke lösbar. In der Pilatus Snow & Fun Tageskarte ist sie jedoch bereits inbegriffen.

Fräkmüntegg – Krienseregg (leicht):

  • 4.8 Kilometer
  • Nr. 3, Blau

Fräkmüntegg – Krienseregg (mittel bis schwer)

  • 3 Kilometer, mittel bis schwer
  • Nr. 2, Rot

Schneeschuhlaufen

Auf der Krienseregg können Schneeschuhe gemietet werden. Zwischen Krienseregg und Fräkmüntegg befinden sich drei markierte Schneeschuhwege. Unterwegs kann die schöne Aussicht auf Luzern, den Vierwaldstättersee und die nördlichen Voralpen mit der ganzen Familie genossen werden.

Pilatus Schneeschuhlaufen by bw

Schneeschuhtrail LU 13: Fräkmüntegg-Bonere-Mülimäs-Gibelegg-Krienseregg

Von der Fräkmüntegg geht es über Mülimas herab nach Krienseregg. Unterwegs wird die Trasse der Gondelbahn überquert. Zum Einkehren gibt es auf etwa 1.000 Metern über Meer das Berghaus Ricketschwändi.

Facts:

  • 3,8 km
  • WT1 (leicht)
  • Dauer: 1 Std. 30 Min.
  • Aufstieg: 40 Höhenmeter
  • Abstieg: 419 Höhenmeter
  • Beste Zeit: Januar bis März

Schneeschuhtrail LU 14: Krienseregg-Gibelegg-Dorschnei-Krienseregg

Diese Tour führt über Ricketschwändi und Dorschnei zurück zur Krienseregg. Einkehren kann man unterwegs in der Bergbeizli Dorschnei.

Facts:

  • 5,4 km
  • WT2 (mässig schwer)
  • Dauer: 1 Std. 45 Min.
  • Auf- und Abstieg: 196 Höhenmeter
  • Beste Zeit: Januar bis März

Schneeschuhtrail LU 15: Fräkmüntegg-Bonern-Rehlöcher-Fräkmüntegg

Der Trail führt über Bonern und Rehlöcher zurück nach Fräkmüntegg. Zurück am Ausgangsort, kann man im Restaurant Fräkmüntegg einkehren.

  • 3,3 km
  • WT1 (leicht)
  • Dauer: 1 Std.
  • Auf- und Abstieg: 156 Höhenmeter
  • Beste Zeit: Januar bis März

Vermietstation Krienseregg

In Krienseregg gibt es eine Vermietstation für verschiedene Schneesportgeräte wie Rodelschlitten, Ghosky-Schlitten und Schneeschuhe.

Langlauf-Ski

Lediglich Tourenfahrer dürfen Tourenskis oder Splittboards – ausschliesslich in den Materialwagen, mittels dafür vorgesehene Skisäcke – von Kriens nach Fräkmüntegg transportieren. Der Transport in den Gondeln ist untersagt. Freeride Fahren ist verboten, da alpine Gefahren wie insbesondere Wetterumschlag, Lawinen, Steinschlag und steiles Gelände kein sicheres Skifahren ermöglichen. Auch die Schlittelpisten dürfen nicht von Skifahrern befahren werden.

Hotels und Restaurants am Pilatus

Am Pilatus gibt es zwei Hotels, die beide am Kulm stehen, und insgesamt sechs Restaurants.

Hotel Pilatus Kulm by pi

Hotels:

Pilatus-Kulm*** superior: Das historische Hotel ist bereits 1890 erbaut und 2010 komplett saniert worden. Neben 27 Superior Doppelzimmern bietet es auch 3 Junior Suiten. Alle Zimmer haben eine atemberaubende Sicht auf das Alpenpanorama.

Bellevue: Das Hotel hat 20 Standard Doppelzimmer mit komfortabler Einrichtung und einem Rundblick auf die Buchten und Seebecken des Vierwaldstättersees sowie auf die Alpen.

Restaurants:

Am Kulm befindliche Restaurants

Pilatus-Kulm: Das Restaurant gehört zum Hotel. Es besteht aus drei Sälen und der Sonnenterrasse, die allein 200 Sitze aufweist. Der Queen Victoria-Saal hat 120 Sitzplätze, der Cheminée Saal hat Platz für 60 Gäste und das heimelige Dohlenstübli mit Sicht auf die Alpen bietet 30 Plätze. Die exquisiten Speisen, die hier serviert werden, wechseln saisonal. Gruppen ab zehn Personen erhalten eine extra Speisekarte.

An der Steinbock-Bar gibt es erfrischende Drinks und leckeren Fingerfood.

Bellevue: Das Selbstbedienungs-Restaurant am Kulm besitzt innen 120 und auf der Sonnenterasse 200 Sitzplätze. Geboten wird Schweizer und Internationale Küche.

Pilatus-Panoramaterrasse by pi

Auf der Panorama-Terrasse am Kulm steht ein Grill. Hier bekommt man Grilladen und knusprige Pommes.

An Mittel- und Talstation der Panorama-Gondelbahn befindliche Restaurants:

Fräkmüntegg: Das Bergrestaurant ist ein Selbstbedienungsrestaurant. Es bietet Schweizer Küche mit allein vier verschiedenen Rösti-Varianten. Die pikante Drachenrösti ist die Spezialität des Hauses. Dazu gibt es frische Salate vom reichhaltigen Buffet. Selbstgemachte Früchtekuchen und Desserts sind für kleine und grosse Leckermäuler genau das Richtige. Innen und auf der Terrasse sind jeweils 120 Sitzplätze vorhanden. Erreicht wird das Restaurant über die Panorama-Gondelbahn ab Kriens in etwa 30 Minuten. In der Zeit von November bis April gibt es hier den beliebten Sonntagsbrunch, eine Reservation ist erforderlich.

Drachen-Alp: Die Drachenalp ist von Fräkmüntegg aus direkt mit dem Dragon-Glider erreichbar. Die grosse Grillstelle ist dazu da, selbst beheizt zu werden. Am integrierten Kiosk wartet Fleisch und Baked Potatoes zum selber Bräteln auf die Brätler. Wein oder Glacé kann man am Kiosk dazu kaufen.

Krienseregg: Dieses Restaurant ist besonders familienfreundlich und bietet Pizza und Pasta an. Ganz in der Nähe liegt der PILU-Land Spielplatz. Das Selbstbedienungs-Restaurant steht direkt neben der Mittelstation der Panorama-Gondelbahn und ist ideal für einen Ausflug mit Kindern.

An der Talstation der Zahnradbahn befindliches Restaurant:

Chalet: Neben der Talstation der Pilatus-Zahnradbahn steht das Selbstbedienungsrestaurant mit Gartenwirtschaft. Hier kann man Snacks wie hausgemachte Paninis oder Kernser Hörnli kaufen. Ausserdem gibt es feine Kalbs-Paillard und andere regionale Hauptgerichte für den grossen Hunger. Das Restaurant am See bietet zudem Zander-Knusperli an, die sehr beliebt sind. Auf der Sonnenterrasse haben 100 Gäste Platz.

Tipps, Preise, Tickets und Vergünstigungen

  • Fahrpläne der Bergbahnen, Bahnen und Schiffe zum Pilatus
  • interaktive Karte mit Aktivitäten, Bahnen und Einrichtungen rund um den Pilatus
  • Preise am Pilatus für Aktivitäten, Schiffsfahrten, Jahreskarten, Hunde
  • Buch über die Sagen am Pilatus: „Pilatus – Eine sagenumworbene Natur- und Kulturgeschichte“ Autorin: Janine Heini ISBN: 978-3-905927-37-5
  • Wetter, webcams, offene Anlagen sind auf dieser live-Seite einsehbar
  • Ermässigung durch Abonnements:
    • Mit dem SBB-Generalabonnement oder dem Halbtax fährt man auf den Pilatus zum halben Preis.
    • Ermässigungen mit dem Tell-Pass: ein Ticket für alles
    • Eurail (50%), Interrail (50%), Swiss Travel Pass (50%) und Tell Pass (freie Fahrt) zwischen Kriens/Alpnachstad – Pilatus – Kriens/Alpnachstad
    • Achtung: Die SBB-Tageskarte und die Gemeinde-Tageskarte sind nicht gültig!

       

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